Förderverein Natur- und Landschaftsschutz HÜNXE e.V.
FördervereinNatur- und Landschaftsschutz HÜNXE e.V.

Antworten auf den Facebook-Beitrag der JUSOS-Hünxe

Die JUSOS-Hünxe haben auf Facebook Fakten zum Windpark in Hünxe gepostet. Wir möchten die Fakten ergänzen und kommentieren, da hier nur die halbe Wahrheit wiedergegeben wird. Das junge Menschen sich politisch engagieren ist zu begrüßen, doch vor der Weitergabe von Fakten sollte man stets mehrere Quellen prüfen und sich nicht nur auf Quellen von Profiteuren verlassen.

1.Schritt für Schritt geprüft

JUSOS

Alle Standorte wurden gemäß der aktuellen Gesetzeslage geprüft. Die erforderlichen Gutachten zur Definition der Windvorrangflächen wurden durch das Ing.-Büro „Stadt, Land, Fluss“ erstellt. Nachdem das Gemeindegebiet auf harte Kriterien (Abstände zu Bebauung, außerhalb von Naturschutzgebieten usw.) untersucht worden war, ergaben sich 18 geeignete Flächen. Nach weiterer Auswahl und nach Rücksprache mit der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Wesel sowie der Bezirksregierung Düsseldorf, haben sich die nun ausgewiesenen Flächen als geeignet erwiesen.

WIR

Die Standorte wurden von einem Gutachter geprüft, der das Baugutachten für den Investor erstellt hat. Das Gutachten wurde vom Investor bezahlt. Natürlich ist der Gutachter vollkommen neutral und unabhängig. Letztendlich kommt der Gutachter zu dem Ergebnis, dass die geeignetsten Flächen in der Gemeinde die sind, die den Investoren gehören.

 

  1. Windvorrangfläche aus gutem Grund

JUSOS

Hätte die Gemeinde keine sogenannten Windvorrangflächen festgelegt, dürfte jeder privat auf seinem eigenen Grundstück Windenergieanlagen bauen, sofern die gestzlichen Kriterien erfüllt wären. Dies hätte unweigerlich zur allseits unerwünschten „Verspargelung der Landschaft“ im gesamten Gemeindegebiet geführt. Und ja, natürlich hätten die WKA auch dann auf den jetzt ausgewiesenen Flächen errichtet werden können.

WIR

In der Gemeinde gibt es sehr viel Wald und Wiesen. Warum stehen alle Windkrafträder im Wald? Kleinere WKA’s hätte man auf Wiesen bauen können und hätte trotzdem die Abstände zur nächsten Wohnbebauung eingehalten. Kleinere WKA’s bis 10 Meter  Höhe können ohne Baugenehmigung gebaut werden und würden dann bestimmt auch nur den Investor stören. Windräder von 50 Meter Höhe konnten in den vergangenen Jahren rentabel betrieben werden, warum wurden sie sonst gebaut. Landwirte konnten diese Räder finanzieren und auf eigenem Grund aufstellen. Was ist Verspargelung. Vielleicht die Verteilung von geringen Immissionen auf viele Bürger, anstelle von gewaltigen Immissionen auf einige wenige.

 

 

  1. Kein Zwang zur Rendite 

JUSOS

Die Idee eines Bürgerwindparks ist während des Planungsprozesses mehrfach diskutiert worden. Allerdings kann man keinen Grundeigentümer oder Investor zwingen die Bürger an der Rendite zu beteiligen. Außerdem ist es in Hünxe nicht gelungen, beispielsweise eine Windenergiegenossenschaft zu gründen, die als Anteilseigner ihr Kapital in die WKA hätte einbringen können.

WIR

Leider ist den Bürgern die Idee eines Windparks erst zugetragen worden, als die Bauunterlagen durch die Investoren schon an den Kreis gesendet waren. Kein Bürger/Anlieger wurde befragt, ob er sich an der „Windpark Hünxer Heide GbR“ beteiligen möchte. Warum auch, wenn finanzstarke Investoren, die schon seid Jahren Subventionen einstreichen bereit sind vom Subventionswahnsinn weiter zu profitieren. Eine Partei, die das Wort sozial in ihrem Namen trägt, sollte sich vielleicht mehr für die Bürger einsetzen und größere Subventionen für Kleinanlagen einfordern                   ( Photovoltaik, Solarthermie, BHKW, Wärmedämmung, Energiesparende Hausgeräte, Wärmepumpen, klein WKA’s) anstatt Großinvestoren zu unterstützen, die nur ihre Rendite sehen.

 

  1. Fußballplatz statt ganzem Wald

JUSOS

Für den Bau der WKA wird kein ganzer Wald abgeholzt. Die Fläche von 9000 Quadratmetern entspricht in etwa der Fläche eines Fußballplatzes. Weitaus  mehr Fläche, 13 500 Quadratmeter, wird wieder aufgeforstet. Außerdem wird nur Nutzwald (Nadelwald) abgeholzt. Das entspricht dem Windernergieerlass NRW, der keine flächige Holzung von Laubwäldern für WKA zulässt.

WIR

Was ist ein ganzer Wald? Für jedes Windrad wird laut Bauantrag eine Fläche von 3240m² abgeholzt. Hierbei handelt es sich um die Kranstellfläche, die Fläche für das Fundament und die Bauteillagerfläche. Und wie kommt man in den Wald. Hierfür brauch man Transportwege gewaltigen Ausmaßes, denn man fliegt mit den Bauteilen nicht über die Bäume. Zusätzlich braucht man baumfreie Flächen, damit die langen Flügel montiert werden können. So kommen zu einem Fußballfeld dann noch 4 Felder hinzu. Die Ersatzpflanzung besteht aus kleinen Setzlingen, die bis zu 100 Jahre alte Bäume ersetzen sollen. Selbst ein Jung-Sozialist wird nicht erleben, dass die Bäume so groß werden wie der jetzige Bestand.

 

  1. „Die Politik“

JUSOS

Auf Politik lässt sich gerne und leicht schimpfen. Die Ratsmitglieder aller Fraktionen sind aber nicht versucht gegen die Bürgerinnen und Bürger zu handeln. Es sind jene, die sich ehrenamtlich im Gemeinderat engagieren und versuchen etwas Gutes für die gesamte Gemeinde zu erreichen.

 

Gerade in der Kommunalpolitik steht die Sache im Blick, auch wenn die Wege dahin zur Diskussion stehen. Natürlich heißt das nicht, dass alle am Ende mit einer getroffenen Entscheidung einverstanden sind. Das war auch noch nie der Fall in einer Demokratie. Deshalb ist es gut, wenn Leute sich für ihre Interessen in Parteien, Verbänden, Vereinen oder Initiativen engagieren.

 

Letztlich steht der Bau der WKA am Ende eines langen und mehrteiligen Verfahrens. Alle Bürgerinnen und Bürger hatten dafür die Möglichkeit, sich in den öffentlichen Sitzungen der Ratsgremien zu informieren. Die Tagesordnungen sind zum jeweiligen Termin im Internet angegeben. Außerdem weisen die Zeitungen auf die Termine hin.

 

WIR

Wir schimpfen nicht, wir üben Kritik. Auch ein ehrenamtliches Ratsmitglied sollte an einem freien Sonntag einen Spaziergang durch den Wald unternehmen und würde dabei feststellen, dass sehr wohl auch Laubwaldbestand den Windrädern weichen muss. Auch wir sind in unserem Verein ehrenamtlich für die Gemeinde tätig. Natürlich können wir uns viel mehr mit dem Thema Windkraft in Hünxe beschäftigen als die Ratsmitglieder, da diese ja nicht nur dieses eine Thema in Hünxe bearbeiten müssen. Wir haben die Möglichkeit der Information genutzt. Geändert hat sich nichts. Es wird gebaut so wie es dem Investor am besten in den Kram bzw. Geldbeutel passt.

Letztendlich sieht man, auch die Wahrheit ist manchmal nur die halbe Wahrheit. Oft kommt es auf den Standpunkt an ----------------------------und „WIR“ sind verdammt nah dran.

 

Förderverein Natur- und Landschaftsschutz e.V.

 

Mustereinwendung

Mustereinwendung.doc
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Hallo Freunde des Natur- und Landschaftschutzes Hünxe e.V.

Hallo Freunde für Windenergie an vernünftigen Standorten.

Wir müssen bis zum 3.6.2016 unsere Einwendungen im Bürgermeisteramt abgegeben haben

Wir haben ein namhaftes Rechtsanwaltsbüro aus Essen beauftragt uns hierbei zu unterstützen

denn wir haben nach wie vor Bedenken gegen die Errichtung des Windrad-Parks in den Ortsteilen Hünxe und Bruckhausen der Gemeinde Hünxe unter Zerstörung des Natur- und Landschaftsschutzes. Wenn ihr Bedenken habt und befürchtet, dass ihr selber in irgendeiner noch nicht bekannten Art Schaden nehmen könntet, müsst ihr diese jetzt bei der Gemeindeverwaltung vortragen. Wenn ihr bis zum 3.6.2016 eure Bedenken nicht zum Ausdruck gebracht habt, ist dieses als Zustimmung zu werten und ihr verliert möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt eure Rechtsansprüche. Später auftretende Erkrankungen und finanzielle Einbußen können dann nur noch erschwert den Windparkbetreibern zur Last gelegt werden.
Aus diesem Grund haben wir einen Rechtsanwalt beauftragt eine rechtsgültige Einwendung für uns zu erstellen, damit wir in Zukunft auf jeden Fall auf der sicheren Seite sind.
Überlegungen diese Vorlage an unsere Mitglieder zu einem Kostenbeitrag weiter zu geben, haben wir verworfen.
Wir haben somit die rechtsichere Einwendung hier als Download eingestellt.
Wir möchten euch jedoch bitten den Verein "Natur- und Landschaftsschutz Hünxe e.V.", mit einer Spende, zu unterstützen. Jede Summe ist uns hier recht, denn wir wollen auch in Zukunft weiter für den Naturschutz in unserer Gemeinde tätig sein und benötigen hierzu natürlich auch finanzielle Unterstützung. Und die Kosten für den Anwalt lassen sich schwerlich von unseren Mitgliedsbeiträgen aufbringen.
Da wir ein eingetragener Verein sind, mit anerkannter Gemeinnützigkeit, bekommt man für eine Spende natürlich auch eine Spendenquittung, die dann beim Finanzamt eingereicht werden kann.
Vorteilhaft wäre es, wenn ihr das Muster jeweils noch um individuelle Aspekte anreichern würdet. Insbesondere solltet ihr angeben, welche Grundstücke ihr durch die Planungen beeinträchtig seht. Auch persönliche Besonderheiten, die eine über das allgemeine Maß hinausgehende Beeinträchtigung erwarten lassen, könnten und sollten angeführt werden. Insgesamt könnten die in Stichworten aufgelisteten Beeinträchtigungen und insbesondere auch die möglichen Alternativflächen vielleicht noch ausführlicher dargestellt werden.

 

Haupt und Finanzausschuss beschliesst den

Antrag auf Genehmigung nach § 4 Bundes-Immissionsschutzgesetz auf Erteilung einer Genehmigung zur Errichtung und den Betrieb von 4 ca. 200 Meter hohen Windenergieanlagen in Hünxe-Bruckhausen.

 

 

Öffentliche Auslegung erfolgt

Der Planentwurf für die oben genannte Bauleitplanänderung liegt in der Zeit vom 02.05.2016 bis zum 03.06.2016 beim Geschäftsbereich III -Bauen/Planen der Gemeinde Hünxe, Rathaus, Dorstener Str. 24,
2. OG, Flurbereich und Zimmer 302/303
zu jedermanns Einsicht aus. Die Ziele und Zwecke der Planung sowie die
voraussichtlichen Auswirkungen können der ebenfalls ausliegenden Entwurfsbegrün-
dung und dem Umweltbericht entnommen werden. Außerdem liegen umweltbezogene Stellungnahmen und Informationen vor.
Weitere Informationen folgen kurzfristig.

Kreis entscheidet über die Windräder in HÜNXE

Liebe Naturschutz-Freunde,

 

am 22.06.2016 um 16:00 Uhr tagt der Planungs- und Umweltausschuss des Kreises Wesel und berät u. a. die 45. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Hünxe. Wie sie dem angefügten Pressebericht entnehmen können, wird seitens der Kreisverwaltung vorgegeben: "Der 45. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Hünxe - Aufstellung des sachlichen Teilflächennutzungsplanes Windenergie - soll insgesamt nicht widersprochen werden."

 

Wir möchten hier einer Entscheidung nicht vorgreifen und Sie auch nicht in Ihrer eigenen Entscheidung beeinflussen, aber wir würden Sie bitten in möglichst großer Zahl an der Sitzung teil zu nehmen und ihr Interesse an dieser Entscheidung kund zu tun, bringen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte mit zu der Sitzung und kommen Sie mit der ganzen Familie. 

 

Wenn wir auf unsere Einwendungen zurück blicken (wir wissen noch nicht wieviele Einwendungen eingegangen sind) gehe wir davon aus, dass Sie mit uns einer Meinung sind, dass gerade das Artenschuztzgutachten unvollständig ist. Es lässt den brütenden Uhu, den Schwarzstorch, die Kraniche, die Graureiher, die Störche, den Hirschkäfer, die Kreuzotter, den Maulwurf, die Blindschleiche, die Eidechsen, den Feuersalamander und viele andere Tiere die hier vorkommen völlig außer acht. Auch kommt der Schutz der Raub- und Greifvögel völlig zu kurz. Heute stehen hier noch rundherum Hinweisschilder Vogelschutzgebiet und Landschaftsschutz und Naturschutz und hier sollen sich demnächst die Windräder drehen?

 

Den Kreis verstehen wir auch nicht, denn er hat gerade diese hohen Schutzvorschriften für dieses Gebiet beschlossen und uns die Begründungen dafür geliefert und jetzt will der gleiche Kreis hier ein Windpark genehmigen. Uns fehlt jegliches Verständnis für diese Maßnahme. 

Es würde vermutlich schon reichen, wenn der Ausschuss seine Entscheidung vertagt, bis er Gelegenheit hatte das Gutachten einzusehen und die Einwendungen zu berücksichtigen. 

Wenn die Ausschussmitglieder nachvollziehen können, dass das Gutachten unvollständig ist und die Begründungen der Einwender berücksichtigt werden, sieht die Entscheidung vielleicht etwas anders aus.

 

Entscheidung vertagt!

Mit einer Delegation von 22Mitgliedern wurde die Sitzung des Umwelt und Planungsausschuss gut besucht. Unser erster Vorsitzender Heinz Lindekamp hatte einen vom Vorstand ausgearbeiteten Fragenkatalog mitgebracht. Der Ausschuß sah sich nicht in der Lage die Fragen während der Sitzung anzuhören bzw. zu beantworten. Somit wurde zugesagt, dass die Fragen bis zum 30.6.2016 von der Kreisverwaltung beantwortet werden. Die Entscheidung über die Aufhebung des Landschaftsschutzes wurde verschoben und auf die Sitzung am 30.06.2016 verlegt. Sowohl Herr  Czichy von der Verwaltung wie auch die Anwesenden Mitglieder waren mit dieser Entscheidung einverstanden.  

Aus 30 Metern Höhe konnte jeder Besucher einen Blick über das Naturschutzgebiet werfen

 

Gelungene Veranstaltung
Neben den 39 Hirschen, die pünktlich um 14:00 Uhr zum Beginn unserer Informationsveranstaltung sich auf der Wiese unseres Nachbarn eingefunden hatten, waren über 40 interessierte Bürger unserer Einladung gefolgt. Die Veranstaltung war damit rundherum ein voller Erfolg. Als Vorsitzender des Vereins bedanke ich mich bei den Mitgliedern, vor allen bei unseren Frauen, die dafür gesorgt haben, dass alle Gäste noch mit einer Vielzahl verschiedener Kuchen versorgt werden konnten, aber auch bei den Vorständen des NABU, die uns noch viele interessante Hinweise und Informationen übermitteln konnten. Nicht zuletzt gilt mein Dank den Vertretern der Presse. Heute Morgen wurde in der Rheinichen Post ein ausführlicher Bericht hierzu abgedruckt. Weitere Bilder in der Galerie.

Niederschrift öffentliche 18. Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses mit Bürgerfragestunde zur

45. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Hünxe

Der Rat der Gemeinde Hünxe hat am 17.März 2016 beschlossen, dass ein Windpark mit 15 Windrädern auf  drei Flächen in Hünxe entstehen soll.

 

 

Schattenschlag

Hier sieht man den Schattenschlag den das Windrad auf der Halde in Lohberg in einem Wohnzimmer in Bruckhausen erzeugt. Wer das eine 1/2 Stunde am Tag erträgt muß gute Nerven haben.

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