Förderverein Natur- und Landschaftsschutz HÜNXE e.V.
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Hünxe und Windkraft ?

WHO:Laute Windräder gefährden die Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt strengere Lärm-Richtwerte für Windturbinen vor. Der Gesetzgeber sollte sie unbedingt ernst nehmen, raten Experten. Denn das Problem wird sich durch die Energiewende noch verschärfen.
 
Neue Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Lärmreduzierung bei Windrädern heizen die Debatte um negative Umweltauswirkungen der erneuerbaren Energien an. Die WHO hat sich in einer neuen Richtlinie dafür ausgesprochen, dass Windturbinen in Europa einen Lärmpegel von 45 Dezibel tagsüber nicht überschreiten sollten.

Das ist deutlich geringer als bislang nach deutschen Bestimmungen vorgesehen. „Lärm von Windenergieanlagen oberhalb dieses Wertes ist mit schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden“, stellt die Organisation fest. In Deutschland gilt derzeit für Wohngebiete ein Richtwert von 55 Dezibel während des Tages – und zwar unabhängig von der Art der Anlage. Ein Pegel 45 Dezibel entspricht etwa einem Flüstern, 55 Dezibel einem leisen Gespräch.

Neben dem physikalisch gemessenen Schalldruck spielt jedoch die subjektiv empfundene Belästigung durch Geräusche eine Rolle. Bei Windanlagen beschweren sich Betroffene vor allem über die ungleichmäßigen, aber dauerhaften Schallemissionen. „Wenn ich das Geräusch einmal höre, werde ich es nicht mehr los“, ist eine typische Aussage von Anwohnern.

Quelle: Zeitung "DIE WELT"

zum WELT-Artikel

Energiewende: Union und SPD streiten sich über Ausbau der Windenergie

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion beharrt auf größeren Abständen zwischen Windrädern und Wohnhäusern und will auch im Baurecht Privilegien für Windstromanlagen abschaffen. Die SPD ist strikt dagegen, ein Ende des Streits nicht in Sicht.
 

Hünxerin klagt gegen Windkraftanlagen in der Nachbarschaft

Hünxe.   Ursula Klees sorgt sich um körperliche Beeinträchtigungen durch Windkraftanlagen. Die Hünxerin möchte deshalb eine Petition starten.

„Wir sind keine Gegner von Windkraftanlagen, denn Strom muss ja von irgendwoher kommen“, sagt Ursula Klees. Doch es sei reine Körperverletzung, große Windräder in rund 500 Metern Entfernung von einer Wohnbebauung aufzustellen. „Dabei gibt es in Hünxe andere Orte, an denen die Windparks hätten entstehen können, ohne irgendjemanden zu beeinträchtigen“, findet auch Heinz Lindekamp. Für Empörung, aber vor allem für Angst sorgen die drei gerade von den Gemeindewerken Hünxe und der RAG Montan Immobilien in Betrieb genommenen Windräder auf der Halde Lohberg Norderweiterung. Überdies ist ein weiterer Windpark mit...........Denn kompletten Artikel aus der NRZ kann man unten einsehen.

Mehr Infos unter www.grosse-windkraftanlagen.de

Auf dieser Website werden Unterschriften gesammelt. Wir bitten hier um Unterstützung der privaten Initiative.

NRZ-Fototermin-19.07.2018[12].pdf
PDF-Dokument [990.6 KB]

Bürgerinitiative "WINDWAHN"unterstützt unsere Petition

  • Gästebuchbeitrag von Jutta Reichardt "WINDWAHN"


    Ihre Petition habe ich unterschrieben und werde meinen Mann bitten, dies auch zu tun. Ich gebe sie auch in unseren Verteiler, allerdings mit dem üblichen Hinweis, dass wir keine Windkraftbefürworter und erst recht keine zynischen Nimbys, sondern Windkraftgegner sind. Daher auch meine Unterschrift anonym, nur damit Sie eine Zählstimme mehr haben.
    Sie betonen mit der Überschrift "Windkrafträder JA" auf Ihrem Petitionslogo, dass Sie Befürworter sind, allerdings Mensch, Tier und Natur schützen wollen.

    Wo sollten denn Ihrer Meinung nach WEA drehen, ohne Mensch, Natur und Tiere zu schädigen? Das ist ein Anachronismus. Selbst wenn es eine Industriewüste gäbe, in die man diese unnützen und zerstörerischen Anlagen stellen könnte, so gäbe es auch dort Menschen, die bei der Arbeit einem Schallerkrankungsrisiko ausgesetzt werden würden...

    Vergessen Sie auch das Meer, denn auch dort gibt es Fauna, die geschädigt wird, insbesondere alle Meeressäuger, deren Echolot zerstört wird, sowie Seevögel und migrierende Avifauna, die Möglichkeit schwerer Havarien mit dem Schiffsverkehr, die Erwärmung und die Verschmutzung der Meere durch riesige Stromkabel und Einleitung giftiger Stoffe etc..

    Und selbst wenn es dann noch einen Flecken Erde gäbe, ohne Menschen ohne Fauna, ohne Landschaft und Natur, bliebe der Schaden an der Volkswirtschaft und der sozialen Gerechtigkeit.

    Auch der Gedanke, dass es sinnvoll wäre, sich als Befürworter auszugeben, um sich bei der Allgemeinheit einzuschmeicheln rächt sich, da die WK-Lobby, Politiker, Behörden und die Medien Sie umgehgend zu Nimbys / St. Florianern stempeln werden, die nur ihre eigene Region "sauber" halten und ihre Immobilienwerte retten wollten.
    Hier unser Grundsatztext dazu:
    http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/nimby-st-florianer-windkraftgegner.html


    Insofern sehen Sie uns bitte nach, dass wir Befürworter-Petitionen nicht offensiv unterstützen, insbesondere da wir bereits seit 1995 durch WEA schwer geschädigt sind und in den letzten 23 Jahren genug Zeit hatten, um jeden Aspekt dieser schädlichen und ineffizienten Technik der Energiegewinnung zu erfahren.

    Ich hoffe sehr, dass Sie erfolgreich sein werden, gegen die WEA vor Ihrer Haustür. Wir haben sehr viele Hilfestellungen auf unseren Seiten windwahn.de windwahn.com und opfer.windwahn.de, derer Sie sich jeder Zeit bedienen können.
    Gerade das jüngste Urteil des EUGH in Bezug auf Artenschutz ist sehr hilfreich, wenn es genutzt wird.
    https://www.windwahn.com/2018/08/03/achtung-eugh-vorabentscheidung-zum-artenschutz/

    Viel Erfolg für Ihre Arbeit!

    Mit besten Grüßen aus der Windwahnmarsch


    Jutta Reichardt
    Redaktion Windwahn
    Sprecherin der EPAW für Deutschland

Produktionsfehler: Zwei Türme werden derzeit demontiert

Klick aufs Bild öffnet den NRZ-Artikel

Der neue Windenergie-Erlass

Der neue Windenergie-Erlass NRW 2018 ist da. Hier als Download.

Windenergie-Erlass
Windenergie-Erlass2018.pdf
PDF-Dokument [838.9 KB]

Naturschutzverein stellt "Strafanzeige gegen Unbekannt, wegen Verstoß gegen geltendes Naturschutzrecht"

Da fragen wir uns :"Was ist der Naturschutz in Deutschland noch wert".

Kabelverlegung quer durchs Naturschutzgebiet wurde vom Kreis genehmigt. Ohne Rücksicht wird hier zerstört was besonderem Schutz bedarf.

Im Bundesnaturschutzgesetz heißt es:

"Naturschutzgebiete erfordern gemäß BNG den besonderen Schutz von Natur und Landschaft und sind bedeutende Flächen zur Erhaltung der Artenvielfalt. Alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturschutzgebiets oder seiner Bestandteile oder zu einer nachhaltigen Störung führen können, sind daher verboten".

Aktuell wir dieses Gesetz mit Füßen getreten.

Im April 2016 veranstaltete der Naturschutzverein eine Begehung für Interessierte im Naturschutzgebiet "Bruckhauser Mühlbach" und wurde prompt von der Behörde darauf hingewiesen, dass eine Begehung des Naturschutzgebietes gegen das Bundesnaturschutzgesetz verstößt.

Heute wird die massive Zerstörung des Gebietes, durch Befahren von tonnenschweren LKW's damit gerechtfertigt, dass man schließlich die Natur schützen müsste mit dem Bau von gigantichen Windrädern.

So unterschiedlich werden Gesetze ausgelegt.

Bitte machen sie sich selbst ein Bild in unserer Galerie.

NABU KREISGRUPPE WESEL

 

Protest gegen Planungen am Bruckhauser Mühlenbach in Hünxe:

 

Höchste Gefahr für den Uhu

 

Der NABU im Kreis Wesel positioniert sich gegen eine Windkraftanlage im Bereich des Bruckhauser Mühlenbachs in Hünxe. Die Gemeinde weist nämlich derzeit Vorranggebiete für den Bau von Windrädern aus, wobei der kritisierte Standort mitten in einem Naturschutzgebiet liegt.


Der NABU sieht darin einen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz. Nicht allein während des Betriebes einer Windkraftanlage seien Beeinträchtigungen schützenswerter Arten zu erwarten, sondern bereits bei den zur Errichtung der Anlage erforderlichen baulichen Maßnahmen – vom Zufahrtswegebau bis hin zu Schwerlasttransporten. Damit würden eindeutig die dort heimischen Waldfledermäuse, der seit Jahren erfolgreich brütende Uhu, die Wanderfalken, Kiebitze und Bekassinen sowie zahlreiche weitere in diesem Areal heimische bzw. durchziehende Arten gefährdet.


Insbesondere mit Blick auf den extrem seltenen Uhu sieht der NABU eine hochgradige Gefährdung und weist darauf hin, dass die Schutzzonen der vom Uhu genutzten Nahrungshabitate einen Radius von mindestens 2.500 m um die Brutplätze umfassen sollten und unter anderem auf Bauvorhaben in diesem Umkreis verzichtet werden muss.


Aus Sicht des NABU ist es „völlig unverständlich, warum ausgerechnet ein in mancherlei Hinsicht einzigartiges Naturschutzgebiet im Kreis Wesel als Standort bzw. als unmittelbare Nachbarschaft für Windkraftanlagen ausgewiesen wird“. Es sei doch paradox, dass  Zutrittsbeschränkungen für das Areal Bruckhauser Mühlenbach gelten, während gleichzeitig massive, irreversible Eingriffe genehmigt werden.


Unter anderem befürchtet der NABU zudem, dass die große Rotwild-Herde im Naturschutzgebiet vergrämt wird, die seit Jahren einen besonderen Anziehungspunkt für Tierbeobachter darstellt.


Der NABU glaubt, dass das wertvolle Naturschutzgebiet wirtschaftlichen Interessen geopfert werden soll, weil man gezielt nach einem Areal in der Randlage der Gemeinde gesucht habe, um Bürgerproteste gering zu halten. Außerdem stellt der NABU in seinem Schreiben an Hünxes Bürgermeister Dirk Buschmann sowie den Planungs- und Umweltausschuss klar, dass er gegen eine Windkraftanlage am Bruckhauser Mühlenbach notfalls klagen wird.

Rainer Rehbein, NABU-Vorstandsmitglied Juni 2016

 

Link zum Beitrag auf der Nabu-Website

 

http://www.nabu-wesel.de/index_main.php?unid=2467&PHPSESSID=53c328c4130c9bb9ccd167c1b9bd40c4

 

Baustop durch                       VG Düsseldorf bestätigt

Neuestes Urteil in Bayern zur Windkraft

10-H-Abstandsregel: Bayerisches Gericht gibt Windkraftgegnern recht

Der Rat der Gemeinde Hünxe hat am 17.März 2016 beschlossen, dass ein Windpark mit 15 Windrädern auf  drei Flächen in Hünxe entstehen soll.

Die 1. Fläche liegt östlich von Bruckhausen mit 9 geplanten Windkraftanlagen. Die 2. Fläche liegt nördlich des Naturschutzgebietes "Bruckhauser Mühlenbach", hier sind 3 Windkraftanlagen geplant. Die 3. Fläche liegt südlich des "Bruckhauser Mühlenbachs" mit 3 Windkraftanlagen.

 

 

So sieht die Zukunft in Hünxe aus. (Bild anklicken) So wollen wir nicht leben. Heute Heimat von Mensch und Tier- Morgen Standort für die Energie-Industrie.Das ist der Blick von der Wilhelmstraße Richtung Lohberg. Im Hintergrund Links sieht man klein das 200 Meter Windrad auf der Lohberger Halde. Die Hünxer WKA's sind in einer Höhe von 150 Metern geplant. Mit einfachen geometrichen Kenntnissen haben wir versucht eine Simulation zu erstellen, damit man sich vorstellen kann was im Naturschutzgebiet"Bruckhauser Mühlenbach geplant ist". Auf dem 2. Bild sind auch die Höhen angegeben.

Angenommene WKA's Bruckhauser Mühlenbach mit Höhenangaben
Flächen für die Windkraftanlagen
3 Fläschen 15 Windräder geplant

Warum 15 Windräder neben einem Naturschutzgebiet entstehen sollen, konnte uns bisher niemand erklären.

Wir sind der Meinung Windräder "JA" aber bitte nicht 10 Meter neben unserem schönen Naturschutzgebiet "Bruckhauser Mühlenbach"

Es bleibt bei einem Baustop für die Windernergieanlagen in unmittelbarer Nähe zum Naturschutzgebiet, denn es bestehen ernsthafte Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Genehmigung.

Für vier WEA dürfte der sofortige Vollzug mit dem Urteil des VG Düsseldorf nunmehr endgültig vom Tisch sein. Das Gericht hat den Antrag auf Abänderung seiner Entscheidung als zulässig aber unbegründet abgewiesen, es bleibt also bei der Aufschiebenden Wirkung (Baustopp) durch die anhängige Klage. Schade nur, dass mit unseren Anträgen der Kahlschlag nicht verhindert werden konnte. Selbst wenn hier wieder aufgeforstet werden muss, wird es viele Jahrzehnte dauern bis der Wald wieder in voller Pracht, im Landschaftsschutzgebiet stehen und die Luft reinigen wird.

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Infos zum  Ausbau der Windkraft Windwahn.com

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